Taijiquan (oder kurz Taiji, manchmal auch Tai Chi) ist ein Jahrhunderte altes chinesisches System von Bewegungen, das körperlicher Ausdruck der Prinzipien des chinesischen Konzepts von Yin und Yang ist, dem dynamischen Wechselspiel von zum Beispiel Aktivität und Passivität, Hell und Dunkel, Hart und Weich, Festhalten und Loslassen, Ebbe und Flut.
Die Bewegungen sind fließend, werden in meditativer Ruhe und einem festen Ablauf geübt, der als ‘Form’ bezeichnet wird.
Taijiquan ist eigentlich eine Selbstverteidigung – eine “innere Kampfkunst”, aber kein Kampfsport! In Europa wird Taijiquan meistens zur Entspannung, aus gesundheitlichen Gründen und zum insgesamt körperlichen und seelischen Wohlbefinden geübt.
Taiji steht in Beziehung mit chinesischer Medizin. Seele, Geist und Körper sind eine Ganzheit und durch das Üben werden alle Ebenen beeinflußt. Man muss davon aber nichts wissen, um von Taiji zu profitieren.
Seit ca. 1995 übe ich Taiji. Angefangen haben meine Frau und ich mit Taiji Qigong, und dann haben wir die lange Faustform im Yang-Stil gelernt, das ist eine Hauptvariante des Taijiquan. Diese Form hat 85 einzelne Folgen und eine Dauer von ca. 20 Minuten.
In der Wikipedia findet man «hier» eine Einführung zu Taijiquan.

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